LNB-Umbau

  • Hallo Zusammen,

    hat schon mal einer von Euch darüber nachgedacht den Strahler im LNB zu verlängern?

    Die LNBs haben eine Mittenfrequenz von 11700MHz und wir verwenden 10500MHz, das sind immer hin 1200MHz unterhalb. Wenn man die Strahlerlänge mal ausrechnet müsste dieser 0,7mm länger sein, das sollte sich inder Empfindlichkeit doch normalerweise bemerkbar machen.


    Gruß Ulrich

  • Hallo zusammen,

    habe gestern die Strahler in meinem LNB auf l¼ (7,1mm), für 10500 MHz geändert und einen Gewinn von ca. 2dB erreicht. Damit man das Maß genau hin bekommt habe ich mir eine kleine Vorrichtung gebaut. In einem 6mm Rundmaterial wurde dafür auf der Rehbank eine Bohrung mit 1,1mm Durchmesser und einer Tiefe von 7,1mm gemacht. Somit konnte ich den Stift dann darin stecken und unter der Platine halten und von oben verlöten.

    Des weiteren habe ich mir noch ein Helix Filter für 740 MHz Mittenfrequenz gebaut, wodurch nochmal ein Gewinn von 5dB heraus kam. Denn das LNB empfängt ja jede Menge Müll durch seine Breitbandigkeit die man nicht unbedingt dem Nachsetzer anbieten muss. Da ich als herunter führendes Kabel 50 Ohm verwende, habe ich die Ankopplung so gewählt das der Eingang 75Ohm und der Ausgang 50Ohm ist. Nach alter Basteltechnik besteht das Filter aus zwei Stempel die auf je einem Kondensator gelötet sind um die Versorgungsspannung zum LNB zu gewährleisten und zur Abstimmung eine M4 Schraube mit Teflon als Führung.


    Gruiß Ulrich

  • Hallo,

    wir sind uns doch alle einig, daß der Empfang des Transpondergrundrauschens, wenn es denn deutlich über dem des LNB
    liegt, keine weitere Verbesserung benötigt? Das bedeutet bei den gängigen LNBs einen Mindestgewinn, den ich jetzt mal salopp
    als Spiegelgröße (z.B. 80cm) bezeichne. Korrekte Montage und Polarisation vorausgesetzt. Damit ist der empfangbare Signal-Rauschabstand der Benutzer definiert und nur noch von deren Sendeleistung abhängig, das bedarf eigentlich keiner weiteren Erwähnung.
    Daher ist die Frage nach der Art einer Gewinnerhöhung nach Veränderung des Koppelstiftes in der Tat interessant.
    Welcher Art ZF-Rx ist das und wie äußern sich 5 dB Gewinn durch die Filterung der 739,xxx ZF ?

    danke
    73

    Andreas

  • wir sind uns doch alle einig, daß der Empfang des Transpondergrundrauschens, wenn es denn deutlich über dem des LNB

    ... nicht grundsätzlich. Auf dem WB Transponder wird der Rauschabstand bei größerem Spiegel immer besser. Ich sehe hier z.B. sogar zwischen 1,5m und 1,8m Spiegelgröße noch eine Verbesserung um gut 1 dB im SNR.

    Mit anderen Worten: mit dem großen Spiegel kann ich schache Stationen decodieren was mit 1,2 nicht mehr möglich ist, obwohl auf dem 1,2m Spiegel auch noch das Transponderrauschen deutlich zu sehen ist.

    Warum auch immer, erklären kann ich das nicht.. :-)


    73´s de Robert

  • Das stimmt - irgendwer hatte es mir auch mal erklärt, warum das so ist. Bekomme das aber nicht mehr zusammen.

    Ich denke die Experten hier im Forum haben eine Erklärung dafür parat.


    Ich denke aber die Modifikation ist dennoch sinnvoll für Leute mit kleinen Spiegeln oder Portabelausrüstungen oder wie von Robert erwähnt für z.B. DATV Empfangsoptimierung bei kleineren Spiegeln auf dem WB Transponder.


    So ganz ist mir aber die "Haltevorrichtung" nicht ganz klar, da bei den meisten LNBs die ich kenne die Strahler um 45 Grad gebogen sind.

    Ab wo zählen da die 7.1mm? Vielleicht reicht es auch ein wenig Lötzinn auf die Spitze zu geben, auch wenn man dann nicht genau 0.7mm Verlängerung erhält, hi?


    73, Oscar

  • Achim DH2VA hat den Zusammenhang der verschiedenen Abhängigkeiten einmal grafisch dargestellt und wie sich das SNR mit der Größe des Spiegels verhält bzw. welche Faktoren dominieren. Die Grafiken sind auch Bestandteil unser offiziellen QO-100 Präsentation...







    Die blaue Kurve zeigt, dass ein kleiner Spegel zu erheblichen Nachteilen führt, aber die Vorteile oberhalb 1-1.5 Meter irgendwann nur noch im Bereich von unter 1dB liegen....

  • Could you please tell me what should be the signal level from an external generator if I want to use it to supply an LNB from which I have removed the quartz, in order to achieve greater stability.


    Well, I have purchased a generator with very high stability of the 25 Mhz frequency it generates. It is 0.1 ppm, so it does not have to be better. I removed the 25 MHz quartz from the LNB and, according to many published descriptions, fed it with a signal from this generator. Unfortunately the result is not satisfactory. The signal received from QO-100 is 2 - 3 dB weaker than from the original LNB and its quality has clearly deteriorated. The situation has been repeated with 3 different LNBs - you can see them on the picture. The next picture shows sinusoidal waveform of the generated signal, which is not ideal, but still OK. In the descriptions of the LNB modifications and replacement of the quartz by a miniature TCXO, placed in the same housing, no one mentioned any deterioration of its performance. On the contrary.

    I do not know where I am making a mistake. I would appreciate any suggestions, as maybe someone has already been confronted with a similar situation.


  • For the PLL phase detector, it is most important to determine the phase as accurate as possible. This is best done if the slew rate of the signal into the phase detector is highest or to put it in other terms, if the edges are as steep as possible. So square wave is preferred over sine wave.